Schwächere Mietrenditen in den Metropolen

Der Finanzierer Baufi24 liefert einen Überblick über den deutschen Miet- und Kaufmarkt im Jahr 2025. Insgesamt verteuerte sich der Mietmarkt dynamischer als der Kaufmarkt und sorgte so für stabile Renditen. In den größten Städten verliefen die Entwicklungen jedoch anders.

Eine Baufi24-Analyse der Mieten im Verhältnis zu den Kaufpreisen zeigt im zweiten Halbjahr des letzten Jahres einen Anstieg der angebotenen Mieten um 4,8% seit dem ersten Halbjahr, wohingegen die inserierten Kaufpreise lediglich um 2,6% stiegen. Im Durchschnitt der 50 größten deutschen Städte liegt die Bruttomietrendite bei rund 4,1%. Betrachtet man nun ausschließlich die sieben Top-Städte, fällt auf, dass die Mietrendite dort bei rund 3,4% verharrt und dass die Differenz zwischen dem Anstieg der Miet- und Kaufpreise deutlich geringer ausfällt.

Im Mietrendite-Ranking belegt Hamburg mit 3,02% den letzten Platz, gefolgt von München (3,22%), Frankfurt (3,24%) und Berlin (3,36%). Städte in strukturschwächeren Regionen und dem Ruhrgebiet führen das Ranking an: Chemnitz mit 5,9%, Gelsenkirchen mit 5,24% sowie Mönchengladbach mit 5,16% übertrumpfen die Metropolen.

[siehe „Die Mietrenditen schwächeln in den Metropolen“; Jutta Ochs, Immobilien Zeitung; 18.02.26]