Architekturpreis für Erftstädter Projekt
Die Typenhäuser in Erftstadt, welche mehr als 100 Geflüchteten aus der Ukraine ein Heim bieten, haben die „Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen“ erhalten. Insgesamt umfassen die fünfeckigen Baukörper 36 Wohneinheiten. Das Projekt, geschaffen vom Architekturbüro Lorber Paul, sei ein „wegweisendes Beispiel für serielles Bauen mit sozialem Anspruch“ und zeige, „dass Architektur auch unter wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Würde, Gemeinschaft und Qualität schaffen kann“, so die Jury.
25 Gebäude und Freiraumgestaltungen wurden von NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach und Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer NRW, als vorbildliche, richtungsweisende und innovative Bauwerke ausgezeichnet. Bezüglich des Wohnprojekts in Erftstadt betonte die Jury die vielseitige Nutzbarkeit, die besondere Formgebung sowie die architektonische Qualität. Das Projekt zeige durch Farbe und Modularität, dass serielles Bauen nicht monoton sein müsse. Es biete nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern Heimat auf Zeit.
[siehe „Architekturpreis für Erftstädter Projekt“; Jörn Tüffes, Kölner Stadtanzeiger; 17.02.2026]



storyset.com
Unsplash/Julia Vivcharyk